Donnerstag, 19. Dezember 2013

Kornnattern

Mal ein paar allgemeine Infos zu Kornnattern:

Die Kornnatter (Pantherophis guttatusgehört zu den ungiftigen, kleinen Würgeschlangen. Wie ihre großen Verwandten, die Anakondas, Boas und Pythons, packt sie ihre Beute mit den leicht nach hinten gerichteten Zähnen und schlingt ihren muskulösen, schlanken Körper um die Beute, bis diese, in der Regel bereits nach sehr kurzer Zeit, erstickt ist. Kopf voran wird die Beute langsam verschlungen. Die Schlange schiebt ihr Maul, dass sie dank der Tatsache, dass ihr Unterkieferknochen nicht wie bei allen anderen Tieren und auch Menschen vorne zusammen gewachsen ist, extrem weit öffnen kann, langsam über das Beutetier.
Knochenaufbau des Schlangenkopfes

Bereits im Hals wird die Nahrung von kräftigen Muskeln zusammen gepresst. Der eigentliche Verdauungsvorgang im langen Magen der Schlange wird von sehr aggressiven Magensäften voran getrieben, die sogar im Stande sind, Fell, Federn und Knochen zu zersetzen. 

Die Kornnatter wird normalerweise zwischen 1.20 m und 1.50 m lang und erreicht einen Durchmesser von zirka 4 cm. Ihre Farbvarianten sind dank intensiver Zucht nahezu unerschöpflich. Von fast weißen Tieren bis zu sehr dunklen Farben findet man jegliche Variante. Die Muster der schönen
Ein paar Farbvarianten
Tiere beschränken sich auf Streifen, Stripes, wie mein Ferdinand, und die Flecken, wie Fridolin. Ein paar Möglichkeiten habe ich hier mal zusammen gefasst.

Das Verbreitungsgebiet der Kornnatter erstreckt sich über ein riesiges Gebiet. In den südlichen Staaten findet man die Kornnatter inzwischen von Arizona bis Florida und weit nach Mexiko hinein. nach Norden sind die Tiere bis New Jersey hoch zu finden. Durch diese unglaublich große Verbreitung sind Kornnattern an nahezu jedes Gelände und jedes Klima angepasst. In den wärmeren Gebieten sind die Schlangen das ganze Jahr hindurch aktiv, in kühleren Regionen halten sie verborgen in kleinen
Verbreitungsgebiet
Höhlen, Spalten, ect. Winterruhe.

So umfangreich wie ihr Verbreitungsgebiet ist auch ihre Nahrung. Mäuse, kleine Ratten, Echsen, kleine Kaninchen, Fledermäuse, Kücken. Im Terrarium sind sie hervorragend mit Frostfutter zu füttern. 

Wie fast alle Schlangen sind auch Kornnattern nachtaktiv. Tagsüber ruhen sie, suchen dafür Höhlen oder Büsche und Bäume auf. Zu ihren natürlichen Feinden zählen andere, größere Schlangen, Echsen, Füchse, Katzen, Skunks, Opossums, div. Vogelarten. 

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